6 September 2013 - 19:30
Teheraner Freitagsimam verurteilt Drohungen gegen Syrien

Der Prediger des Teheraner Freitagsgebetes Ayatollah Ahmad Chatami hat die Drohungen der feindlichen Länder, insbesondere der USA, gegen Syrien und die anhaltende Massaker dort verurteilt.

Der Prediger des Teheraner Freitagsgebetes Ayatollah Ahmad Chatami hat die Drohungen der feindlichen Länder, insbesondere der USA, gegen Syrien und die anhaltende  Massaker dort verurteilt.

Das, was in Syrien geschehe, stelle das Ergebnis der schändlichen liberaldemokratischen Denkweise des Westens dar, sagte er. Seit 30 Monaten sei Syrien Schauplatz der Angriffe der von den USA, dem israelischen Regime, Saudi-Arabien, der Türkei und Katar unterstützten Terroristen. So seien Tausende unschuldige Menschen, Frauen und Kinder massakriert worden. Nach zuverlässigen Beweisen und Informationen würden die dem Al-Kaida-Terrornetz nahestehenden Terrorgruppen in Syrien durch die USA und ihre Verbündeten in der Region mit Geld und Waffen unterstützt, mit dem Ziel, das Assad-Regime durch ein US-höriges Regime zu ersetzen, sagte Ayatolahh Chatami weiter. 
Ferner wies er die Äußerungen des US-Außenministers, John Kerry, der jegliche Zusammenarbeit der USA mit den dem Al-Kaida-Terrornetz nahestehenden Gruppen in Syrien dementiert hat, als eine große Lüge zurück. Die Al-Kaida führe die US-Politik in Syrien aus. "Die USA unterstützen heute al-Kaida, um ihre Ziele in Syrien zu erreichen, während sie vor einigen Jahren unter dem Vorwand der Terror-Bekämpfung Afghanistan überfielen", sagte er. "Angesichts der Folter und Verbrechen, die im Gefangenenlager Guantanamo und in anderen Geheimgefängnissen der USA im Irak und in Afghanistan praktiziert werden, gehören die Vereinigten Staaten zu den größten Menschenrechtsverletzern der Welt", ergänzte Ayatollah Chatami.  
Er bezeichnete die Behauptung der US-Regierungsvertreter, Baschar Assad habe die rote Linie der Menschheit überschritten als absurd. Die Amerikaner hätten nun nach dem Scheitern ihrer Umsturzpläne in Syrien begriffen, dass sie ihre Ziele nur noch durch eine direkte Militärintervention erreichen können. Der Vorwurf, die syrische Regierung habe gegen ihre eigene Bevölkerung Chemiewaffen eingesetzt sei inakzeptabel und diene als Vorwand für einen Angriff auf das Land. 
Eine Regierung und Armee, die in den letzten Monaten gegenüber den Feinden Syriens nur Siege verzeichneten, hätten es nicht nötig zu Chemiewaffen zu greifen.  
Der Teheraner Freitagsimam fügte dann mit Blick auf die jüngsten Zusammenstöße zwischen den Kindern der Terroropfer und der terroristischen Gruppe Monafeghin (sogenannten Volksmudschahedin) im Aschraf-Lager hinzu: „Diese Terrorgruppe, hat Tausende irakische und iranische Bürger getötet und die Kinder der Terroropfer können ihre Verbrechen auf keinen Fall vergessen.“