Das, was in Syrien geschehe, stelle das Ergebnis der schändlichen
liberaldemokratischen Denkweise des Westens dar, sagte er. Seit 30 Monaten
sei Syrien Schauplatz der Angriffe der von den USA, dem israelischen
Regime, Saudi-Arabien, der Türkei und Katar unterstützten Terroristen.
So seien Tausende unschuldige Menschen, Frauen und Kinder massakriert
worden. Nach zuverlässigen Beweisen und Informationen würden die dem
Al-Kaida-Terrornetz nahestehenden Terrorgruppen in Syrien durch die
USA und ihre Verbündeten in der Region mit Geld und Waffen unterstützt,
mit dem Ziel, das Assad-Regime durch ein US-höriges Regime zu ersetzen,
sagte Ayatolahh Chatami weiter.
Ferner wies er die Äußerungen des US-Außenministers, John Kerry, der
jegliche Zusammenarbeit der USA mit den dem Al-Kaida-Terrornetz
Er bezeichnete die Behauptung der US-Regierungsvertreter, Baschar Assad
habe die rote Linie der Menschheit überschritten als absurd. Die Amerikaner
hätten nun nach dem Scheitern ihrer Umsturzpläne in Syrien begriffen,
dass sie ihre Ziele nur noch durch eine direkte Militärintervention
erreichen können. Der Vorwurf, die syrische Regierung habe gegen ihre
eigene Bevölkerung Chemiewaffen eingesetzt sei inakzeptabel und diene
als Vorwand für einen Angriff auf das Land.
Eine Regierung und Armee, die in den letzten Monaten gegenüber den
Feinden Syriens nur Siege verzeichneten, hätten es nicht nötig zu
Chemiewaffen zu greifen.
Der Teheraner Freitagsimam fügte dann mit Blick auf die jüngsten Zusammenstöße
zwischen den Kindern der Terroropfer und der terroristischen Gruppe
Monafeghin (sogenannten Volksmudschahedin) im Aschraf-Lager hinzu: „Diese
Terrorgruppe, hat Tausende irakische und iranische Bürger getötet
und die Kinder der Terroropfer können ihre Verbrechen auf keinen Fall
vergessen.“
6 September 2013 - 19:30
News ID: 460458
Der Prediger des Teheraner Freitagsgebetes Ayatollah Ahmad Chatami hat die Drohungen der feindlichen Länder, insbesondere der USA, gegen Syrien und die anhaltende Massaker dort verurteilt.
Der Prediger des Teheraner Freitagsgebetes Ayatollah
Ahmad Chatami hat die Drohungen der feindlichen Länder, insbesondere
der USA, gegen Syrien und die anhaltende Massaker dort verurteilt.